Das Bauschild

Das Bauschild

Bauschilder dienen der Information für Passanten und Zulieferer, sind aber, wenn gut gemacht, eine sehr wirkungsvolle Werbung für die Baumaßnahme und den Bauträger.

Bauträger, Architekten und Bauingenieure wissen: In Deutschland besteht die Pflicht zur Aufstellung eines Bauschilds.

Doch unterschätzen Sie nicht den Werbeeffekt eines solchen Schildes: Gut sichtbar für jeden Passanten, erhalten Sie eine großformatige Werbefläche für einen längeren Zeitraum zur „freien“ Nutzung!

Bei der Erstellung von Bauschildern sollten jedoch einige Regeln beachtet werden – ein einfaches Werbeschild reicht bei Bauvorhaben leider nicht aus.

Die go4copy.net-Betriebe sind Profis im Bereich Bau und kennen sich neben den vielfältigen Varianten der technischen Umsetzung auch mit den Rahmenbedingungen aus: Worauf Sie bei der Erstellung zu achten haben und welche Möglichkeiten Ihnen bei der Auswahl von Material und Farben zur Verfügung stehen, erklären wir in diesem Beitrag.

 

Rechtliche Rahmenbedingungen: Was zu beachten ist

Das Baustellenschild muss für die gesamte Dauer der Bauzeit von der öffentlichen Verkehrsfläche aus sichtbar angebracht sein.

Es muss neben der sogenannten „Punkt-Kennzeichnung“ noch die Bezeichnung des Bauvorhabens sowie die Namen und Anschriften des Entwurfsverfassers, des Unternehmers für den Rohbau und des Bauleiters beinhalten.

Wir empfehlen, die Muster der Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslandes anzufordern und als Grundlage für die Planung des Bauschilds zu nutzen.

Oft enthält das Bauschild auch einen Grundriss oder eine perspektivische Darstellung des Bauvorhabens als Vorschau. Die bildlichen Darstellungen bringen positive Werbeeffekte mit sich und sollten daher nach Möglichkeit eingesetzt werden.

 

Bauschildmaterialien

Als Trägermaterial für ein Bauschild werden zumeist PVC-Hartschaumtafeln verwendet, es können aber auch Aluminium-Verbundtafeln, farbige Aluminium-Tafeln, Acrylglas, PVC-Planen, PVC-Gitternetze oder Holzplatten eingesetzt werden: Soll das Schild eine besondere Werbewirkung erzielen, sind besondere Materialien wie zum Beispiel Aluminium oder Acrylglas unumgänglich – steht der günstigste Preis im Vordergrund, kommen wiederum andere Materialien wie zum Beispiel Holz oder PVC-Hartschaum in Betracht.

Je nach Trägermaterial müssen die Beschriftungen in Form von Folien auf das Schild aufgebracht werden, da manche Materialien nicht direkt bedruckt werden können. Hier werden in der Regel selbstklebende PVC-Folien, Hochleistungs-Beschriftungsfolien, retroreflektierende Beschriftungsfolien oder fluoreszierende Folien eingesetzt. Zusätzlich sind auch noch Veredelungen möglich, wie zum Beispiel Versiegelungen, die die Haltbarkeit der Schildoberfläche wesentlich erhöhen.

 

Wo Sie Bauschilder anbringen können

Es gibt viele Möglichkeiten, Ihre Bauschilder zu befestigen. Die naheliegendste ist sicherlich der Bauzaun. Aber auch der Neubau selbst kann eine geeignete Fläche für die Anbringung sein.

Sinnvoll ist in den meisten Fällen die freie Aufstellung auf dem Baugelände: Hier erfolgt die Installation auf einem eigens dafür vorgesehenen Rahmensystem. Es gibt viele unterschiedliche Systeme, die auf einer Vielfalt von möglichen Materialien basieren. Aus diesem Grund ist das optimale Preis-Leistungsverhältnis für die jeweiligen Anforderungen nicht immer leicht auszumachen. Nutzen Sie einfach die Beratung des go4copy.net – Partners in Ihrer Nähe: Wir beraten Sie unverbindlich und korrekt!

 

Bauschildsysteme

Frei stehende Bauschilder müssen durch ausreichend dimensionierte Stand-Systeme vor dem Umstürzen gesichert sein. Einsatz finden im Wesentlichen drei Arten von Konstruktionen:

Holz-SystemHolzsysteme

Bei diesem System werden Kanthölzer ins Erdreich gesetzt oder mit einer Ballastierung aus z. B. mit Beton gefüllten Fässern sturmsicher aufgebaut. Der Vorteil ist die leichte Umsetzung. Auf Wunsch können alle Holzteile nach RAL beschichtet werden. Die Beschilderung wird direkt von vorn auf das Holzkonstrukt geschraubt.

 

 

StahlsystemStahlsysteme

Bauschilder aus Stahlsystemen sind eine kostengünstige Alternative zu Aluminium- oder Stahlgitterträgersystemen. Die Standsicherheit wird durch die Nutzung von Werksteinplatten erreicht. Durch Querstreben sind auch Ecklösungen möglich.

 

 

AluminiumsystemAluminiumsysteme / Stahlgitterträger

Bei diesen hochwertigen Bauschildsystemen werden verzinkte Stahlgitterträger oder Aluminiumsysteme auf Fertigteilfundamenten verankert oder mit Werksteinplatten-Konstruktionen befestigt. Ein hochwertiges Design, Umweltfreundlichkeit und eine geringe Standtiefe sind die Vorteile. Darüber hinaus kann eine Beleuchtung für die Nacht das Bauschild ergänzen. Fast unbegrenzte Größen, Eck-Konstruktionen oder drei- bis vierseitige Systeme sind hier möglich.

 

 

Grafik- / Datenaufbereitung: Was ist zu beachten?

Druckdaten: Die Daten sollten im Endformat (mit der Auflösung von 96 – 150 dpi) oder im Seitenverhältnis 1:2 (300 dpi) angelegt werden. Auf Schnitt- und Passmarken bitte verzichten. Alphakanäle, Beschneidungspfade und sonstige Masken sollten ebenfalls nicht verwendet werden. Schriften in die Datei einbetten bzw. in Pfade/Kurven umwandeln. Binden Sie nach Möglichkeit Ihre Logos vektorisiert ein.

Dateiformate: EPS, AI, PDF, TIFF, JPEG oder PSD (eine Ebene).

Farben: Legen Sie Ihre Daten bitte im CMYK-Farbmodus (cyan, magenta, yello, black) an. Pantone- und HKS-Farben sind im Digitaldruck nicht druckbar, sie können jedoch im CMYK-Farbraum simuliert werden.

Gerne beraten Sie unsere Partnerbetriebe über die Einzelheiten der Datenanlage! 

 

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